Was für ein Segen ist das?

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This article is a translation of: Randall Buth, “What Kind of Blessing Is That?Jerusalem Perspective 26 (1990): 7-10 [https://www.jerusalemperspective.com/2479/]. This translation originally appeared on the website Perspektive aus Jerusalem published by Horst Krüger.

Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und Aufstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird, aber auch deine eigene Seele wird ein Schwert durchdringen – damit Überlegungen aus vielen Herzen offenbar werden. Lk 2,34-35

Als Übersetzer steht man bei diesem Text vor Rätseln. Was für einen Segen sagte Simeon? War die direkte Rede nur an Maria gerichtet, stand sie in keinem Zusammenhang mit dem Segen? Wenn das Zitat Teil des Segens ist, müssen wir fragen, um was für einen Segen es geht.

Wir müssen ständig unser Verständnis von Evangelientexten verfeinern, indem wir sie in ihrem ursprünglichen kulturellen Zusammenhang betrachten. Oft kann ein tieferes Verständnis in eine Über-setzung einfließen, und eine gute Übersetzung wird das völligere, kulturell angemessenere Verständnis wiedergeben. Wir schauen uns zwei Beispiele an, ein einfaches Lk 2,28-32 und ein etwas schwierigeres Lk 2,34-35.

Segen in der jüdischen Kultur

Das hebräische Wort für Segen, בְּרָכָה (be·rā·CHĀH), wird in der jüdischen Kultur in fünffacher unterschiedlicher Weise gebraucht.

  1. Eine Art des Segens ist Gott zu preisen. Psalm 34,1 sagt: Ich will den HERRN allezeit preisen(segnen), sein Lob soll immer in meinem Mund sein. Segnen in diesem Sinn wird gewöhnlich im Griechischen mit εὐλογέω (ev·lo·GE·ō) übersetzt, gut reden von, wie Lk 24,53: Und sie waren allezeit im Tempel und segneten Gott. Gott preisen für seine Gabe der Nahrung – Dank über der Mahlzeit – ist ein weiterer Segen.
  2. Wenn Gott jemand etwas Gutes tut, kann das als Segen beschrieben werden. Ein Beispiel dafür findet sich 1Mo 17,20: Und wegen Ismael habe ich dich erhört. Siehe, ich werde ihn segnen und ich werde in fruchtbar machen und mehren.
  3. Eine dritte Art des Segens ist der Ausdruck eines Wunsches oder Gebets , dass jemandem gute Dinge widerfahren. Das sehen wir 4Mo 6,23: Sage zu Aaron und seinen Söhnen: So sollt ihr das Volk Israel segnen und ihnen sagen: Der Herr segne dich und behüte dich …
  4. Eine Unterkategorie des dritten Typus ist ein Segen, der gesellschaftlich als Gruß oder Abschiedswunsch gesagt wird. Ruth 2,4 gibt uns für diese Art von Segen ein Beispiel: Und Boas kam von Bethlehem und sagte zu den Schnittern: Der Herr sei mit euch! Und sie sagten zu ihm: Der Herr segne dich! Ähnliches trifft auf 1Mo 47,7 beim Gruß und 47,10 beim Abschied zu.
  5. Etwas unterschiedlich ist ein Segen, bei dem ein prophetischer Wunsch oder ein Gebet über jemanden zum Ausdruck kommt. Der Inhalt eines solchen Segens ist nicht immer positiv und kann sogar einen Fluch beschreiben. 1Mo 27,6-12 illustriert den Gebrauch des Segens als ein prophetisches Gebet: Und Rebekka sagte zu ihrem Sohn Jakob: … dann sollst du es zu deinem Vater bringen, dass er isst, damit er dich vor seinem Tod segnet … Da sagte Jakob zu Rebekka, seiner Mutter: … und würde Fluch auf mich bringen und nicht Segen.

Der Segen Simeons

Da nahm auch er es in seine Arme und lobte Gott und sprach: Nun, Herr, entlässt du deinen Knecht nach deinem Wort in Frieden; Lk 2,28-29.

Wie schon oben angedeutet, kann in der jüdischen Kultur das Wort segnen auch Gott preisen bedeuten. In diesem Abschnitt jedoch beginnt Simeon nicht mit einem Wort über Gott und seine Größe, sondern mit einer Feststellung über seinen eigenen Tod. Das ist wahrscheinlich ein Grund dafür, warum manche die Zeitwörter lobte und sprach im Vers 28 auf zwei verschiedene Reden bezogen haben. Nach dieser Ansicht wird der Segen Simeons in diesem Text nicht erwähnt, sondern nur die Fortsetzung seiner Rede, sein Ausspruch, ist eingeschlossen und wiedergegeben. Die Verse 29-32 werden aus diesem Grund nicht als Segen betrachtet, auch nicht das Wort lobte (segnete), das Vers 28 vorkommt.

Der Gedanke, dass Simeon segnete und Simeon sprach und dass damit zwei verschiedene Reden gemeint sind, wird durch die Tatsache untermauert, dass beide Tätigkeitswörter Hauptverben sind. Wenn jemand im Griechischen zwei Wörter gebrauchen will, um damit vorsichtig auf ein und denselben Vorgang hinzuweisen, besonders eine Rede, wird eins der beiden Verben in der Partizipialform verwendet. Hätte Lukas segnete und sprach auf ein und dieselbe Rede beziehen wollen, dann hätte er wahrscheinlich den Satz mit einem oder dem andern Partizip konstruiert, etwa so: Segnend sprach er oder er segnete sprechend. Da er das nicht tat, kann man den Eindruck gewinnen, er beziehe sich auf zwei verschiedene Reden.

Ehe wir aber hier zu einem Schluss kommen, müssen wir das Redemuster der jüdischen Gesellschaft in den Tagen Simeons unter die Lupe nehmen. Welch ein Verständnis für er segnete (lobte) und sprach wäre das einfachste und natürlichste? Zwei Tatsachen sind als Hintergrund hierfür notwendig.

In der hebräischen Bibel erscheint das Verb für segnen regelmäßig mit dem Wort für sagen bzw. sprechen. Zum Beispiel lesen wir 1Mo 14,19: Gesegnet sei Abram von Gott, dem Höchsten, der Himmel und Erde geschaffen hat! 1Mo 27,27 haben wir dieselbe Kombination: Da segnete er ihn und sprach: Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch eines Feldes, das der HERR gesegnet hat. So gebe dir Gott vom Tau des Himmels … Die Septuaginta übersetzt diese Stellen Wort für Wort: Er segnete ihn und sagte (ηὐλόγησεν αὐτὸν καὶ εἶπεν [ēv·LO·gē·sen av·TON kai EI·pen]). So kann man im jüdischen Griechisch erwarten, dass man segnen und sagen zusammen als zwei Hauptverben antrifft, auch wenn es sich nur um einen einzigen Sprechvorgang handelt.

Auch ist die Erkenntnis wichtig, dass Segnungen einen weiten Bereich von Tätigkeiten umfassen können. Was Gott betrifft, kann alles, was er tut, Grund sein, ihn zu preisen und zu segnen. Das passt in den Kontext von Lk 2,28-32, wo die Sicht von der Zukunft des Säuglings mit seiner Heilsrolle gewiss Anlass ist, Gott zu preisen. Die jüdische Praxis sieht ganz deutlich vor, dass Gott sowohl für das Gute als auch für das Böse im Leben gepriesen werden soll. Dabei handelt es sich um Konzept, wie es Hiob 2,10 bereits niedergelegt wurde: Sollten wir das Gute von annehmen und nicht auch gleichermaßen das Böse? Später stellten die Rabbinen in der Mischna denselben Grundsatz auf: Ein Mensch ist verpflichtet, Gott zu segnen (preisen) für das, was böse ist, in derselben Weise wie er Gott für das Gute segnet (preist – Berachot 9,5).

Das normale Muster in der hebräischen Bibel ist, dass nach dem gemeinsamen Ausdruck segnen und sagen ganz ausdrücklich danach ein Zitat folgt, das den Segen enthält. Beispiele dafür gibt es 1Mo 9,1; 14,19; 24,60; 27,27-30; 35,9-10; 48,3-4, 15-16. Es ist schon schwierig, in der hebräischen Bibel eine Stelle zu finden, wo die Redewendung segnen und sagen gebraucht wird, ohne dass danach ein Segen, ein Preis, ein Gruß oder eine Prophezeiung folgt.

Eine mögliche Ausnahme ist 2Kö 10,15: Dann ging er (Jehu) von dort weiter und traf Jonadab, den Sohn Rechabs, der ihm entgegenkam. Und er grüßte (segnete) ihn und sagte zu ihm: Ist dein Herz aufrichtig wie mein Herz gegen dein Herz? Jonadab sagte: Es ist so. – Wenn es so ist, dann gib mir deine Hand – und er gab ihm seine Hand. Da ließ er ihn zu sich auf den Wagen steigen … Das ist ein Gruß, es ist aber nicht klar, ob das Zitat vom Gruß abweicht. Dürfen wir vermuten, dass das Wort segnete (im deutschen Text grüßte) sich auf den Standardgruß bezieht wie Friede sei mit Dir! und dass das Zitat der separate Inhalt des Gesprächs ist? Wenn, dann müssten wir übersetzen: Und er, Jehu, ging von dort weg und fand Jonadab … und er, Jehu, grüßte ihn. Dann fragte Jehu ihn: ist dein Herz mit mir so wie mein Herz mit dir ist?

Man kann jedoch auch das folgende Zitat als Teil des Segens lesen. Dann könnten wir 2Kö 10,15 als einen erweiterten Segensgruß interpretieren, der ein gesprochenes Wort wiedergibt und den wichtigsten Teil des erweiterten Grußes zitiert.

Als Ergebnis dieses Überblicks können wir ganz sicher schließen, dass ein ganz normales zeitgenössisches jüdisches Verständnis von Lk 2,28-32 die Rede des Simeon in den Versen 29-32 als Segen aufgefasst hat. Das ist von den meisten Auslegern erkannt worden. Eine klare deutsche Übersetzung von Lk 2,28 wäre demnach: Simeon nahm ihn auf seine Arme und pries (segnete) Gott, indem er sagte …

Wer wird gesegnet?

Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und Aufstehen vieler in Israel … (Lk 2,34)

Unsere Untersuchung von Lk 2,28 liefert uns einen sehr nützlichen Hintergrund, um Vers 34 zu verstehen. Da begegnen wir nämlich einigen Schwierigkeiten. Es wird ausdrücklich erwähnt, dass verschiedene Personen als Hörer infrage kommen. Zunächst sind die Eltern als “sie” erwähnt, dann Maria. Aus diesem Grund kann der deutsche Leser natürlich annehmen, das der Segen sich von dem gesamten Ausspruch unterscheidet, und in der Tat wird diese Ansicht von den meisten Kommentatoren geteilt. Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten:

  1. Simeon grüßte die Eltern und richtete dann seine Worte an Maria Verse 34b-35,
  2. Simeon sprach den Segen über die Eltern und dann seine Worte an Maria in den genannten Versen.
  3. Simeon sprach die Worte gemäß Verse 34b-35 zu den Eltern mit besonderer Erwähnung Marias.

Walter Bauers Lexikon zum Griechischen Neuen Testament führt grüßen als Bedeutung für ev·lo·GE·ō Lk 2,34 an. Danach grüßte Simeon die Eltern – Hallo, wie geht es euch? Friede sei mit euch! – und sprach dann mit Maria. Diese Bedeutung für segnen findet sich nicht im säkularen Griechisch wieder, es kommt aber in der hebräischen Bibel vor (1Sam 13,10; 2Köl 4,29; 10,15). Es ist aber nicht sehr wahrscheinlich, dass Lk 2,34 sich auf einen einfachen Gruß bezieht; denn in den Versen 27-28 wird gesagt, dass Simeon die Eltern bereits getroffen hatte. So muss es eine andere Bedeutung für segnen geben, die dem Kontext besser entspricht.

Der Gedanke, dass ein Gebet über jemanden als eine Prophezeiung aufgefasst wird, ist für die hebräische Bibel üblich. In 1Mo 49,1-28 werden mehrere Segnungen sowohl als Prophezeiungen als auch als Segen beschrieben. Jakob-Israel sagt seinen Söhnen, was in den letzten Tagen geschehen wird. Darauf folgt eine längere poetische Passage einer Prophezeiung. Am Ende der Prophezeiung wird diese als Segen beschrieben: und das ist es, was ihr Vater zu ihnen redete. Und er segnete sie, jeden nach seinem Segen, mit dem er sie segnete.

Wenn wir Lk 2,34-35 als einen prophetischen Segen interpretieren, können uns zwei Details überraschen. Die Verse schließen unerfreuliche, negative Ideen ein, die nicht mit unserer normalen Vorstellung von Segen übereinstimmen. Darüber hinaus scheint die Einleitung zum Segen von den Eltern zu Maria hinüber zu wechseln. Jedoch finden sich auch wieder Ereignisse der ähnlichen etwas befremdenden Art in der hebräischen Bibel.

In den erwähnten Prophezeiungs-Segnungen 1Mo 49 finden sich mehrere sehr negative Elemente. Zum Beispiel heißt es im Segen über Simeon und Levi: Die Brüder Simeon und Levi, Werkzeuge der Gewalttat sind ihre Waffen. Meine Seele komme nicht in ihren geheimen Rat, meine Ehre vereinige sich nicht mit ihrer Versammlung! Denn in ihrem Zorn erschlugen sie den Mann, in ihrem Mutwillen lähmten sie den Stier. Verflucht sei ihr Zorn, weil er so gewalttätig, und ihr Grimm, weil er so grausam ist! Ich werde sie verteilen in Jakob und sie zerstreuen in Israel. So konnten in der jüdischen Kultur sowohl positive als auch negative Segnungen über eine Person ausgesprochen werden. Das ist verwandt mit dem zusätzlichen Gebrauch von Segen als beschönigende Umschreibung für Fluch in Hiob 1,5 und 2,8.

Dann haben wir auch ein Beispiel in der hebräischen Bibel, wo derjenige, der mit dem Segen angesprochen wird, wechselt. 1Mo 48,9 bittet Jakob-Israel seinen Sohn Joseph, ihm seine beiden Söhne zu bringen, damit er sie segnen kann. Der Text erzählt, wie Jakob-Israel seine Hände auf die beiden Kinder legt: Er segnete Joseph und sagte: … der Gott … segne die Knaben (48,15). Vers 20 wiederholt: … und er segnete sie an jenem Tag … Die Bezugnahme auf Joseph Vers 15 bedeutet, dass der Segen über Ephraim und Manasse als Segen für Joseph bestimmt war – der Großvater segnete seinen Sohn, indem er seine Enkel segnete.

Dieser Hintergrund erleichtert das Verständnis von Lk 2,34-35. Was wir da lesen hört sich an wie ein Prophezeiungs-Segen. So ist es natürlich, die Wörter segnete und sprach Vers 34 miteinander zu verbinden. Jedoch ist der Empfänger des Segens “sie”, die Empfängerin des “sprach” Maria. Das bedeutet offenbar, dass der Prophezeiungs-Segen zwar über beide Eltern ausgesprochen wurde, jedoch mit einer besonderen Relevanz für Maria.

Kommentare dazu

Bibelausleger interpretieren in der Regel Lk 2,34 so, dass der Segen von dem Wort an Maria getrennt werden muss. Gleichwohl haben einige die Verbindung zwischen segnen und sagen entdeckt. A. Loisy kommentierte das in seinem 1924 erschienenen Buch L’evangile selon Luc (S. 123). Er dachte, dass die Quelle, die Lukas zur Verfügung hatte, wahrscheinlich sagte: Simeon segnete sie und sagte ihnen, aber dass Lukas dann das zweite “sie” an Maria richtete, weil die Prophezeiung für sie eine besondere Betonung bereithielt. Loisys Erkenntnis, dass segnen und sagen zusammengehören, muss lobend anerkannt werden, auch wenn die Spekulation über die unterschiedliche Quelle unnötig war. Wir können unmöglich wissen, ob Lukas oder Lukas’ Quelle zuerst sagte: segnete sie und sagte zu Maria.

In seinem Buch The Gospel of Luke: A Commentary on the Greek Text (1978) schrieb Howard Marshall: nachdem er Gott für das Kommen des Kindes gepriesen (gesegnet) hatte, betet Simeon nun um Gottes Segen für die Eltern angesichts dessen, was vor ihnen liegt, besonders aber für Maria, der die Worte in erster Linie gelten. Oder er erklärt möglicherweise einfach, dass sie von Gott gesegnet werden (S. 121). Dieses Statement ist etwas doppeldeutig, reflektiert aber die Doppeldeutigkeit des griechischen Textes. Marshall geht auf die Sache nicht näher ein, sondern spricht über die Bedeutung von Segen. Joseph Fitzmyer kommentiert ebenfalls diesen Abschnitt in The Gospel According to Luke I-IX (1981, S. 427) und nennt beide Worte Simeons Segen über Jesus.

Vorschläge für die Übersetzung

Alle drei Interpretationen von Lk 2,34 können von gewissenhaften Übersetzern ganz und gar übernommen werden:

  1. Wenn segnen als grüßen genommen wird, kann man sich entweder völlig unabhängig auf einen allgemeinen Gruß beziehen oder auch 1Mo 24,60 folgen, wo ein Segen über Rebekka anlässlich ihres Abschieds ausgesprochen wird. Damit wäre Lk 2,34 folgendermaßen zu übersetzen: Simeon verabschiedete sich/grüßte die Eltern und weissagte über Maria …
  2. Wenn segnete und sprach als zwei unterschiedliche Segnungen interpretiert werden, dann sollte man den üblichen englischen (oder deutschen) Übersetzungen folgen: Simeon sprach einen Segen über den Eltern und sagte dann zu Maria …
  3. Wenn segnete und sprach als der Segen Verse 34b-35 angesehen werden, dann könnte man übersetzen: Simeon sprach eine Weissagung über die Eltern aus mit einer besonderen Bedeutung für Maria.

Übersetzer müssen manchmal sehr schwere Entscheidungen treffen, welche die Bedeutung des Textes bestimmen, obwohl diese Aufgabe erleichtert werden kann, wenn es erlaubt ist, eine Liste alternativer Möglichkeiten in einer Fußnote hinzuzufügen. Ich persönlich neige mehr zur dritten Interpretation von Lk 2,34, weil es schwierig ist, ein Beispiel für segnen und sagen in der Hebräischen Bibel zu finden, wo der Segen völlig anders ist als der Ausspruch.


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